Anlaufschwierigkeiten oder: Zum Schluss wärs fast noch gut gegangen

 

Wenn man sich in weit entfernte, unbekannte Länder begibt, dann kann es schon mal passieren, dass die Orientierung verloren geht.

Die Erfahrung musste auch die Prenzlberger Stimme machen, als sie ins ferne Rudow fuhr, um das Nachholespiel der SG Rotation Prenzlauer Berg zu bei 2. Mannschaft des dortigen TSV betrachten. Erst zu früh aus der U-Bahn gestiegen, dann die Navigationshilfe des Smartphones missinterpretiert… als der Sportplatz dann schließlich doch noch erreicht wurde, war die zweite Halbzeit schon eine geraume Zeit im Gange.

Das war vielleicht ganz gut so, denn beim Eintreffen stand es 5:1 für die Rudower… – und die Leidensfähigkeit eines Prenzlauer Berger Zuschauers ist in der Fremde sehr begrenzt.

So kann auch nicht darüber berichtet werden, wie diese Tore zustande kamen. Die Rudower sind – ebenso wie Aufsteiger Rotation – fest im Kampf gegen den Abstieg aus der Bezirksliga eingebunden und größere Leistungsunterschiede waren für den zu spät erschienenen Betrachter nicht zu erkennen.

Dafür gabs aber noch ein paar Tore. Für Rotation.

In der 73. Minute konnte Routinier Christian Meyer auf 5:2 verkürzen, zwei Minuten später schoss Tim Jansen das dritte Tor für die Prenzlauer Berger. In der 86. Spielminute schaffte Jansen dann sogar noch den Anschlusstreffer.
In der zweiten Nachspielminute hatte dann Christian Meyer sogar noch den Ausgleich vor den Füßen – der Ball ging dann aber über die Latte hinweg. Im Anschluss musste sich dafür Rotation-Torwart Manuel Kessler heftig strecken – schließlich blieb es beim 5:4 für die Gastgeber.
Seine Mannschaft, erklärte Rotation-Trainer Olaf Seier gegenüber der Prenzlberger Stimme den Einbruch seiner Mannschaft in der ersten Spielhälfte, sei in der ersten Halbzeit mental offenbar noch nicht auf dem Platz gewesen.

Rotation startet nun punktgleich (zehn Zähler) mit den auf den Abstiegsplätzen befindlichen SSV Köpenick Oberspree und BW Mahlsdorf Waldesruh als Drittletzter in die zweite Halbserie.

Solche Anlaufschwierigkeiten wie in Rudow sollte Rotation zum Auftakt der Rückrunde am kommenden Sonnabend besser nicht zeigen, denn da empfangen die Prenzlauer Berger Spitzenreiter Frohnauer SC. Da müssen gleich Tore geschossen werden.

 


 

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