Berliner TSC gewinnt in Zirndorf


 

Der Jubel über den Sieg und die ersten Punkte seit Anfang November 2016 fiel bei den 1. Frauen des Berliner TSC nur sehr kurz und fast zurückhaltend aus. Wohlwissend, dass diesem Erfolg möglichst schon am kommenden Wochenende weitere zwei Pluspunkte beim Auswärtsspiel in Bayreuth folgen sollten.

„Das war ein wichtiger Sieg, zwar wie man so schön sagt, ein dreckiger Sieg, aber wir haben gewonnen, das zählt heute“, sagte Trainer Carlo Gregarek unmittelbar nach dem Schlusspfiff zu seinen Spielerinnen.

Die hatten in den vorangegangenen 60 Spielminuten sehr viele klare Chancen liegen gelassen.
Etliche Konter, potentielle einfache Tore wurden von der famosen Zirndorfer Torfrau Franziska Ruzicka in großartiger Manier zunichte gemacht. Immer wieder bekam sie noch einen Körperteil oder den kleinen Finger an den Ball und wurde so zur auffälligsten Spielerin auf dem Feld.

Die Gastgeberinnen konnten zwar zu Beginn des Spieles in Führung gehen, aber über 4:2 und 8:4 konnten der Berliner TSC mit einer 12:11-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Das Trainerteam war sich einig, dass man eigentlich so um die vier Tore mehr hätte erzielen müssen. Neben der eigenen Abschlussschwäche machte den Berlinerinnen vor allem Marina Raab zu schaffen. Immer wieder setzte sie sich durch und konnte die Berliner Abwehr überwinden.

In der zweiten Hälfte kontrollierte der TSC dann das Spiel von vorne weg. Besonders die achtfache Torschützin Ann-Catrin Höbbel fiel auf, ebenso wie die fünffach erfolgreichen Paula Förster und Franziska Chmurski.
Am Ende bekam zudem noch jede Feldspielerin ihre Spielzeit. So konnte der Berliner TSC die beiden erhofften Punkte gegen nie aufgebende und durchweg sympathische Gastgeber mit nach Hause nehmen.

HG Zirndorf-Abteilungsleiter Siggi Urban nach dem Spiel: „Natürlich wollten wir heute einen Big Point mitnehmen, aber wir haben trotzdem noch eine Hochrechnung im Kopf. Und man kann heute schon sagen, dass uns die 3.Liga sehr viel Spaß macht. Besonders das „Miteinander“ unter den Mannschaften, die Gastfreundschaft haben wir so bisher nicht erlebt.“

Später auf der langen Heimfahrt fasste Carlo Gregarek vor den beiden Spielfilmen den Samstag noch so zusammen:
„Wir sind heute durch fünf Bundesländer hin gefahren und zurück auch noch einmal. 10 Bundesländer, 2 Punkte, das sind die Fakten, den Rest analysieren wir in der Woche und werden topvorbereitet nach Bayreuth fahren. Das ist dann ja eigentlich wieder der gleiche Weg wie heute nach Zirndorf.“

Und wenn am kommenden Samstag am Ende erneut ein Sieg für die Berlinerinnen auf der Anzeigetafel stehen sollte, dann wird auch der Jubel der Mannschaft wieder deutlich lauter sein. Denn das wäre ein weiterer großer Schritt näher in Richtung Ziel.

 

 


 

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