Tolles Lokalderby in der Seelenbinderhalle

 

„Wir glauben an Euch, weil sonst hätten wir heute schon über Zirndorf reden können.“ So schickte das Trainerteam die 1.Frauen in Anlehnung an das kommende sehr wichtige Auswärtsspiel in Bayern am Samstagnachmittag in der heimischer Halle gegen die diesjährige alles beherrschende Mannschaft der Füchse Berlin auf das Feld.
Und die zahlte das zurück, solange die Füße trugen und die Konzentration auf diesem hohen Level hielt. Denn die muss gegen den Tabellenführer volle 60 Minuten auf allerhöchstem Niveau bleiben. Passiert das nicht, nutzen das die erstligaerfahrenden Füchse sofort eiskalt aus.

 

Zwei Pfostenwürfe und ein vergebener Siebenmeter

In der sehr gut gefüllten und stimmungsvollen Seelenbinderhalle traute manch ein Besucher seinen Augen nicht, als in der 23.Minute plötzlich der Berliner TSC mit 12:11 in Führung ging.

Obwohl die Gastgeberinnen zuerst mit 2:6 in Rückstand gerieten, behielten sie den Kopf oben und kämpften sich in das Spiel hinein. Das es dann in die Pause mit einem 12:15 ging, hat ein wenig mit der angesprochenen Konzentration, viel aber auch mit der individuellen Klasse der Füchse zu tun.

Während der TSC nach der Führung zweimal den Pfosten traf, einen Siebenmeter verwarf und ein Tor wegen Übertreten abgepfiffen wurde, warf die vielmalige ehemalige Nationalspielerin Sabrina Neuendorf aus dem Rückraum souverän zwei ihrer insgesamt drei Treffer. Große Spielerinnen treffen vor allem dann, wenn es wichtig ist.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste dann auch den besseren Start und legten schnell drei Treffer nach, so dass das Spiel beim 12:18 vorentschieden warf. Aber der Berliner TSC kämpfte weiter, verkürzte noch einmal auf 16:20, musste dann aber beim 17:23 abreißen lassen.
 

Standing Ovation für Juliane Meyer

Beim 17:30 sechs Minuten vor dem Ende hatten die Füchse auch ihr 14.Saisonspiel sicher und klar gewonnen. Für die Mannschaft des Berliner TSC sprach aber, dass sie die letzten Minuten nicht herunterspielten, sondern sich weitere Erfolgserlebnisse verschaffen wollten. Und die hatte fast jede Spielerin für sich zu verbuchen.

Stehender Applaus auf den Rängen und auch auf der TSC-Bank als die überragende Torhüterin Juliane Meyer einen Wurf aus dem Rückraum fing, kurz schaute und sofort den millimetergenauen Pass auf Stephanie Roscher warf, die sicher verwandelte.

Da zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit, die der Berliner TSC in den kommenden entscheidenden Spielen braucht. Ab sofort geht es um die Punkte, die die kommende Saison wieder in der 3.Liga sichern werden.

 

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