Dem Rückstand hinterhergelaufen

 

Es läuft derzeit nicht gut beim Bezirgsligisten Rotation Prenzlauer Berg. Bis vor dem Anpfiff am Samstag gegen den Tabellenzweiten BFC Tur Abdin auf dem Teschsportplatz in der Dunckerstraße hatten die Prenzlauer Berger vier Spiele in Folge verloren und standen nun auf Platz 13. Um sich etwas Luft zu verschaffen brauchte Rotation eigentlich einen Sieg.

Doch die Realität auf dem Platz sah anders aus.

Denn es waren die Gäste, die in der 15. Spielminute Kashaf Suleman mit 1:0 in Führung gingen. Und in den darauf folgenden Minuten sah es eher nach einem 0:2, denn nach einem Ausgleich aus.

Bei Rotation lief wenig zusammen, die Abspiele landeten nicht selten beim Gegner – oder aber der Ball hatte die richtige Richtung, doch ein Gegenspieler spurtete dazwischen.
Tur Abdin, agierte schneller und koordinierter, und erst in den letzten 15 Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatten die Rotationer das Spiel so weit im Griff, dass man von einer gewissen Ausgeglichenheit sprechen konnte.

Mit Beginn der 2. Halbzeit war der BFC Tur Abdin wieder obenauf.

Die Angriffe der Mannschaft aus der Weddinger Lüderitzstraße zeigte, wie erfolgversprechende Angriffe aussehen, während die Gastgeber aus der Dunckerstraße bei Zweikämpfen immer einen Schritt zurück blieben und ihnen spätestens an der Strafraumgrenze der Gäste das Durchsetzungsvermögen fast völlig verloren ging.

Nach einem folgenlosen Eckball für Rotation in der 53. Minute konterten die Gäste, Welton Pereira Dos Santos wirbelte schließlich ohne noch einen Feldspieler aus Prenzlauer Berg vor sich zu haben, durch den Rotation-Strafraum und schoss schließlich unhaltbar für Tormann Manuel Kessler das zweite Gästetor. Knapp zehn Minuten später knallte der Ball mit Wucht an den rechten Prenzlauer Berger Pfosten – das 0:3 war nahe.
Erst in den letzten zehn Minuten besann sich Rotation auf seine Stärken und zeigte auf einmal jenen Biss, der dem Auftritt bisher fehlte.

In der 85. Minute schnappte sich Carlos Andres Palermo Sande nicht weit vom Mittelkreis entfernt den Ball und lief mit einem atemberaubendem Solo bis an die Torraumgrenze und schoss dann platziert ins Netz.
Nun stütmten die Gastgeber mit Mann und Maus, die Gästeabwehr hatte schwer zu tun und fast wäre der Ausgleich doch noch gelungen – doch der Weddinger Pfosten stand ein paar zentimeter zu weit links. So blieb es denn bei der nun fübften Niederlage der Prenzlauer Berger in Folge.

Am kommenden Sonntag tritt Rotation Prenzlauer Berg im letzten Spiel der ersten Halnserie gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Bezirksliga-Staffel 2, der Zweiten der VSG Altglienicke an.
Die Chancen, von dort etwas Zählbares mit nach Prenzlauer Berg zu nehmen, scheinen eher gering. Wenn man sich aber in der Dunckerstraße zwischenzeitlich daran erinnert, dass so ein Fußballspiel nicht bloß zehn, sondern mindesten 90 Minuten dauert… . genau!

 

Fotoimpressionen

 

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