Hitzespiel mit Kullerball und ohne Remis

 

Es wird an der Hitze gelegen haben.

Immerhin zeigte das Thermometer 35 Grad im Schatten – das Spielfeld wurde aber zu 90 Prozent von der Sonne beschienen. Und die Torgehäuse sowieso.

Jedenfalls schaute TSC-Tormann Janik Meyer in der 17. Spielminute einem gemächlich aufs eigene Tor zukullernden Ball erst kurz versonnen hinterher, dann versuchte er – ihm einige Schritte nachlaufend – dessen Richtung zu ändern. Da aber sprang Empor-Mann Dennis Kamin herbei und hielt seinen Fuß so gegen das Sportgerät, dass es dann doch noch die Torlinie überquerte.

Dieser kuriose Treffer war der erste, den die zweite Mannschaft des SV Empor (die Erste war wegen anderweitiger Aufgaben verhindert) den in diesem Turnier bisher sieggewohnten TSCern am Samstag überhalf. Der zweite folgte 120 Sekunden später und war von klassischer Art: Lauf über die rechte Seite, Eingabe in die Mitte – und wieder war es Dennis Kamin, der den Ball versenkte.
Nachdem der TSC den Doppelschock verdaut hatte, pendelte sich das Spiel zu fast gleichen Teilen ein. Die Empor-Reserve zeigte dabei etwas klarere Strukturen im Spielaufbau, während der TSC eher spontan agierte.

Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff Einwurf für Empor nur wenige Meter von der TSC-Grundlinie entfernt. Der Wurf wird per Kopf in den Strafraum verlängert und erreicht Dennis Kamin, der damit seinen dritten Treffer in Folge und damit einen Hattrick erzielte.

Dass mit diesem Halbzeitergebnis der TSC etwas unter Wert belieben war zeigte sich in der zweiten Halbzeit. Mit einem konterartigen Schnellvorstoß der Mannschaft aus der Paul-Heyse-Straße und einem platzierten Schuss in der 64. Spielminute wurde der Abstand zu Empor verkürzt.

Nach einem Freistoß in Eckfahnennähe auf der Emporseite in der 79. Minute prallt der Ball von der Querlatte in den Strafraum, in dort kommts zu einem kleinen Gewühl, bis dann der entscheidende Tritt den Ball ins Empor-Tor verbringt.

In den letzten zehn Spielminuten macht der TSC nun Druck, will den Ausgleich mit fast allen Mitteln. Zwei, drei Möglichkeiten werden von Empor-Keeper vereitelt.
Dann – die 90. Spielminute ist angebrochen – ein Konter von Empor. Ratrick Buschow stürmt nach vorn, keine TSC-Abwehr weit und breit, Torwart Janik Meyer läuft ihm entgegen – umsonst. Statt des erhofften 3:3 endet das Spiel für den Berliner TSC mit einer 2:4-Niederlage.

 

Impressionen vom Spiel

 

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