Blankenburg und Empor feierten ein Fußballfest

 

Eines vorweg: Das Spiel SV Empor Berlin gegen SG Blankenburg am Donnerstag gehört zu den besten Spielen des diesjährigen Exerpokal-Turniers – möglicherweise war es sogar das beste.

Beide Mannschaften begannen mit einen enormen Tempo. Empor wählte die Offensive, Blankenburg hingegen setzte auf eine starke Verteidigung plus schnelle Konter.
Und die waren wirkungsvoll.
In der siebten und der 13. Spielminute hatte der Empor-Tormann Mühe, ob der gezielten Blankenburger Schüsse seinen Kasten sauber zu halten.

In der 20. Spielminute gibt Schiedsrichter Stefan Papp auf Höhe der Mittellinie Freistoß für Blankenburg. Der Ball fliegt in die Hälfte der Prenzlauer Berger hinein, gerade passend für Maximilian Knorr, der sich den Ball holt, weiterläuft in Richtung Empor-Tor und abdrückt – 1:0 für Blankenburg.

Nach dem Führungstreffer für den Bezirksligisten aus dem Pankower Norden ändert sich am äußerlichen Bild nichts. Der SV Empor hat zwar eine leichte optische Überlegenheit auf dem Platz, doch die gut gestaffelte Abwehr vermag der zwei Leistungsklassen höher angesiedelte Berlin-Ligist nicht zu überwinden. Und immer wieder die blitzschnellen Konter der Blankenburger, die den Favoriten in Bedrängnis bringen.
Die Geschwindigkeit, mit der der Ball die Seiten wechselt, ist atemberaubend. Beide Mannschaft sind sich in diesem Spiel bis dahin sowohl athletisch, als auch technisch ebenbürtig.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff wieder einer der schnellen, unerwarteten Vorstöße der Blankenburger. Der Ex-Buchholzer Michel Thurm läuft dem Empor-Tor entgegen, schießt – und Empors Torwart muss ein zweites Mal hinter sich greifen.

Kurz nach dem Wiederanpfiff dann fast der Anschlusstreffer für Empor. Der bis dahin tadellos haltende, aber nicht zu oft geforderte Blankenburger Torwart Marco Rödiger kann einen Schuss nur abwehren, der Ball bleibt im Torraum, doch nirgends ein Empor-Spiele der die Möglichkeit rechtzeitig nutzt. Die Blankenburger hingegen bleiben mit ihren Kontern, oft noch mit schnellen Seitenwechseln verbunden sind, gefährlich.

In der 58. Spielminute wieder einmal eine Belagerung des Blankenburger Tors, doch es bleibtb erst einmal alles, wie es ist – kein Durchkommen für die Mannschaft aus der Cantianstraße.

In der 63. Minute wieder einmal ein Konter der Blankenburger, der einen Eckball bringt. Der Ball fällt an an die Prenzlauer Berger, die nun ihrerseits einen Konter starten – mit Erfolg: Christoph Reimer kann den Anschlusstreffer für Empor markieren.
Nach einem weiteren Tor für Empor durch Niko Varrelmann, Niko in der 75. Minute schien den Blankenburgern die Luft ein wenig knapp zu werden. Die Konter blieben weitgehend aus, der SV Empor machte nun Dauerdruck.
In der 80. Minute haben die Blankenburger Glück; Der Ball prallt nach einem Schuss an den Innenpfosten wieder zurück ins Feld.

In den letzten vier Minuten wird’s dann ganz dramatisch. Nach einem Freistoß für Empor vor der Strafraumgrenze in der 87. Minute fälschte der Blankenburger John Katzor den Schuss unabsichtlich so ab, dass der Ball für Tormann Marco Rödiger unhaltbar ins Netz fliegt. Es ist das erste Mal, dass Empor in diesem Spiel in Führung geht (3:2).

In der 90. Minute schafft dann Tobias Otto – ebenfalls ein ehemaliger Buchholz-Spieler – tatsächlich den 3:3 Ausgleich. Doch der hält nicht lange: In der dritten Nachspielminute trifft Empor-Routinier Steven Rajemann zum 4:3 für den Berlin-Ligisten. Ein knapper Sieg für Empor in einem grandiosen Spiel beider Mannschaften.

 

Impressionen vom Spiel


 

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