Tim-Jansen-Tag in Friedrichshagen


 

Vom 0:1 zum 1:2 zum 4:2 – der Rückrundenstart des Bezirksligisten Rotation Prenzlauer Berg beim Tabellennachbarn Friedrichshagener SV ließ nichts zu wünschen übrig.
 
Wie die erste Halbzeit verlief kann hier wegen fehlender Anwesenheit des Berichterstatters nicht vermeldet werden – er trudelte erst zur zweiten Hälfte auf dem Friedrichhagener Gelände ein.
Fest steht aber, dass beteits in der 9. Spielminute der Friedrichshagener Patrick Rolf Seiferth sein Team in Führung schoss. Acht Minuten später revanchierte sich Rotation Prenzlauer Berg mit dem Ausgleichstreffer von Tim Janzen. Dabei bleib es bis zum Halbzeitpfiff.

In der zweiten Halbzeit begannen beide Mannschaften recht munter.
In der 50. Spielminute musste Rotation-Torwart Manuel Kessler bei einem Angriff der Gastgeber zeigen, dass er nicht umsonst im Kasten steht.
In der 57. Spielminute hatte es Max Gräber – der für ein paar Wochen aus den USA zurückgekehrt ist und während dieser Zeit wieder für Rotation auf dem Kunstrasen steht – auf den Füßen, seine Prenzlauer Berger Mannschaft in Vorhand zu bringen.
Allein, er bekam fünfzehn Meter vor dem Tor den Ball nicht unter Kontrolle.

Da waren die Friedrichshagener fixer: Die kamen in der 69. Minute schnell über die rechte Seite, dann gings fast auf Grundlinienhöhe in den Prenzlauer Berger Strafraum, Schuss aus dem spitzen Winkel. Der Salto des Prenzlauer Berger Keeper Manuel Kessler blieb erfolglos – 2:1 für Friedrichshagen.

Enttäuschung bei den Prenzlauer Bergern am Spielfeldrand, Enttäuschung auch bei den Rot-Schwarzen auf dem Feld. Die Gastgeber hingegen witterten Morgenluft und wollten es bei dem Ein-Tore-Vorsprung nicht belassen. Die Abwehr der Gäste hatte die folgenden fünf Minuten reichlich zu tun.

Doch dann in der 74. Spielminute ein Abwehrschlag auf den am rechten Rand lauernden Tim Jansen. Der läuft mit dem Ball in Richtung Friedrichshagener Tor. Eric Mencke, der Hüter desselben, kommt ihm entgegen. Tim Jansen vermeidet jedoch jeden persönlichen Konflikt mit dem Friedrichshagener Keeper und hebt stattdessen den Ball sanft über den Mann hinweg. Es wäre ein wunderschönes Foto geworden, wenn sich nicht genau in diesem Moment der Rotationer Bilek Wunderlich zwischen Fotoapparat und Tim Jansen gestellt hätte.
 

 
Der Treffer war aber dennoch gültig.

Der Ausgleich traf die Friedrichshagener tiefer, als es der ja eigentlich harmlose Zwischenstand von 2:2 vermuten lässt. Plötzlich hatte die Gastgeber Blei an den Füßen und auch der Orientierungssinn schien dahin zu sein.

So wunderte es nicht wirklich, dass schon zwei Minuten Tim Jansen – passgenau auf der linken Seite angespielt – den Ball zum dritten Mal an diesem Tag ins Netz beförderte – 2:3 beziehungsweise 3:2 für Rotation.
Die Nerven lagen bei den Gastgebern nun endgültig blank, was sich nicht zuletzt in einigen lautstarken Aufgeregtheiten auf dem Spielfeld zeigte.

In der 80. Minute stürmt Tim Jansen mit dem Ball am Fuß auf der linken Seite in den Friedrichshagener Strafraum und überwindet Torwart Mencke zum vierten Mal.

Während die Prenzlauer Berger im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel etwas schleifen ließen, versuchten die Gastgeber nun mit etwas mehr Druck, das Blatt noch zu wenden.
Doch die Gäste-Abwehr war auf dem Posten – und auch Tormann Manuel Kessler blieb umsichtig und reaktionsschell: Sekunden vor dem Abpfiff verhinderte er noch eine Resultatsverbesserung der Friedrichshagener Mannschaft.

 

Rotation Prenzlauer Berg konnte mit dem Auftaktsieg seinen 7. Platz in der Bezirksliga-Staffel 2 behaupten. Am kommenden Sonnabend folgt um 14.15 Uhr das erste Heimspiel der Rückrunde auf dem Teschsportplatz in der Dunckerstraße. Zu Gast ist der Tabellendritte SSC Südwest.

 

Impressionen vom Spiel (ca 100 Fotos)

 

 

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