Rotation Prenzlauer Berg: Spiel in drei Minuten gedreht


 

Nach der nicht gerade erbaulichen 1:2-Niederlage beim Abstiegskandidaten Spandauer FC Veritas trat der Prenzlauer Berger Bezirksligist SG Rotation zum letzten Punktspiel der ersten Halbserie in der heimischen Tesch-Arena an. Gast SC Borsigwalde empfand die Rotationer nach eigener Aussage als „Angstgegner“, wusste das auf dem Kunstrasen aber gut zu verbergen.
So musste John Martinez, der für den beim Training verletzten Manuel Kessler im Prenzlauer Berger Kasten stand, in der 15. Minute hinter sich greifen (Torschütze: David Sagelsdorf).
In der Folge gab es an diesem feuchtkalttrüben Tag einen nicht immer schön anzusehendes Match zu sehen, das bei dem die Gastgeber es nicht wirklich schafften, ihre Gäste in Bedrängnis zu bringen.
Anders die Borsigwalder, die immer mal wieder vor dem Rotation-Tor aufkreuzten die zehn Minuten vor der Halbzeit mit einem mächtigen Schuss ans Seitengebälk den Ausbau ihrer Führung nur knapp verpassten.

Was immer während der Pause in den Kabinen passiert sein mochte – mit Beginn der zweiten Halbzeit erschien Rotation wie ausgewechselt.

Nach einem Konter in der 54. Minute gabs erst einen Schuss an den Innenpfosten, der den Ball jedoch nicht dazu brachte, über die Linie zu gehen. Nach einem erneuten Anlauf konnte Björn Dohnke dann aber doch noch den Ausgleich für die Gastgeber erzielen.

Nur drei Minuten später kriegte er den Ball noch in der eigenen Hälfte vor die Füße und sprintete auf der rechten Seite bis in Höhe der Borsigwalder Torraumlinie, und schoss unvermittelt an dem chancenlosen Gäste-Torwart vorbei ins Netz – 2:1.

Das schnelle Kippen des Spiels hinterließ beim SC Borsigwalde sichtbare Spuren. Es lief nur noch wenig zusammen, während Rotation nun quasi nach Belieben über den Platz wirbelte.
Das änderte sich erst mit einer gelb-roten Karte für einen Borsigwalder, die auch Ausdruck des Seitens der Gäste härter gewordenen Spiels war.
Mit nur noch neun Feldspielern zeigte der SC Borsigwalde dann wieder eine Geschlossenheit, den Gastgebern noch einmal Paroli geboten werden konnte. Doch am Ergebnis änderte das nichts mehr.

 

So kletterte Rotation Prenzlauer Berg zum Ende der ersten Halbserie auf den siebten Platz der Bezirksliga-Staffel 2 – mit sechs Punkten Abstand zu einem Abstiegs- und sieben Punkten Punkte zu einem Aufstiegsplatz.

In welche Richtung es weitergeht, ab dem 17. Februar sehen – dann beginnt die SG Rotation die zweite Halbserie mit einem Auswärtsspiel beim Friedrichshagener SV.

 

Zuvor wird jedoch noch im Warmen geknödelt: Am 13. Januar bei der Bezirksliga-Hallenrunde ab 11:00 in der Sporthalle Schöneberg am Sachsendamm.

 


 

 

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