Rotation nun ohne Pilsner

 

Nachdem die SG Rotation Prenzlauer Berg bei ihrem ersten Bezirksliga-Auswärtsspiel in der Vorwoche bei der Zweiten des Köpenicker SC nach einem anfänglichen 0:2-Rükstand in buchstäblich letzter Minute noch ein 3:3 herausholte und sich nun über einen zweiten Tabellenplatz freuen kann, stand am Samstag nun die erste Runde des Berliner Pilsner-Pokals auf dem Programm.

Die Prenzlauer Berger empfingen in der heimischen Tescharena den Landesligisten Türkiyemspor Berlin. Über die erste Halbzeit kann wenig berichtete werden, denn da befand sich der Breichterstatter noch bei der Freiwilligen Feuerwehr.
Erzählt wurde jedoch, dass in den ersten 45 Minuten ein durchaus ausgeglichenes Spiel zu sehen war, bei dem die Gastgeber wenigstens drei aussichtsreiche Trefferchancen – darunter einen Lattenschuss – für sich verbuchen konnten. Getroffen hatte allerdings bereits in der 10. Spielminute Ibrahim Abdul Momeen vom Gast Türkiyemspor.

Die zweite Halbzeit hingegen ging dann mehr und mehr ganz an den Landesligisten.

Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff erhöhte Marten Weinitschke auf 0:2. Und nachdem in der 56. Spielminute Arabong Edmond das dritte Tor für die Mannschaft aus dem Kreuzberger Willy-Kressmann-Stadion markierte, war die Luft bei den Prenzlauer Bergern raus.
Zu allem Überfluss musste zwei Minuten später Abwehrspieler René Zarmer den Kunstrasen verlassen – Schiedsrichter Leon Gerngroß zeigte ihm nach einer „Notbremse“ (Foul direkt an der Strafraumgrenze) ohne Zögern „Rot“.

Sekunden vor dem Abpfiff schlug dann noch einmal Ibrahim Abdul Momeen zu – 0:4.

Ein schnelles Pokalende also für den Prenzlauer Berger Bezirksligisten, dessen Spieler bis zum kommenden Samstag, wenn es wieder um Meisterschaftspunkte geht, das missglückte Pokaltreffen hoffentlich aus den Köpfen verbannt haben. Dann ist der Kiezrivale SV Empor II aus dem Jahnsportpark in der Dunckerstraße zu Gast.

 

Impressionen


 

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