Sieben Tore in 42 Minuten

 

Es gibt so Spiele, bei denen sollte man erst zur zweiten Halbzeit erscheinen.

Die Prenzlberger Stimme traf beim Match Rotation Prenzlauer Berg gegen SC Borsigwalde zur Mitte der ersten Halbzeit ein und was da geboten wurde, riss niemand vom Hocker.
Beide Mannschaften stückelten so vor sich hin, richtig zusammenhängendes wurde nicht geboten.
Also gings mit 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff wurde es munterer.
Innerhalb von drei Minuten (51. und 54.) fielen gleich zwei gut herausgespielte Treffer – leider für die Gäste (Torschützen: Michael Wolynski und Dustin Harders).

Wie so oft in dieser Saison bedurfte es bei Rotation Prenzlauer Berg auch diesmal solcher Weckrufe.

Plötzlich klappte das Zusammenspiel der Mannschaft wieder.

Zügig gings in Richtung Borsigwalde und in der 63. Spielminute bekam Felix Storch den Ball über die Torlinie – 1:2.

Fünf Minuten später mochte Kapitän Max Gräber nach einigen erfolglosen Versuchen, das Tor aus der Nähe zu treffen, offenbar nicht länger warten. Er unterbrach kurz den Angriff um in Richtung Borsigwalder Strafraum und schickte den Ball aus über dreißig Metern Entfernung allein auf die Reise zum Tor. Gästekeeper Roman Große war mindestens so überrascht wie die Zuschauer und reagierte erst, als die Kugel schon zum 2:2 im Netz zappelte.

Das Spiel wurde noch munterer. Beide Mannschaften versuchten abwechselnd, das Match offensiv für sich zu gewinnen. In der 79. Minute ein Gedränge im Borsigwalder Strafraum, es macht „plong“, als wäre der Querbalken getroffen worden, doch dann landet der Ball, abgeschickt von Felix Schönbeck, im Netz – 3:2:
Der Jubel ist groß, die ersehnten drei Punkte schienen so gut wie sicher.

Doch in der 84. Minute sauste die Stimmung bei Rotation wieder nach unten: Der Borsigwalder Pierre Henkel jagt den Ball aus noch vor dem Prenzlauer Berger Strafraum aus halblinker Position in Richtung Tor, Rotation-Tormann Manuel Kessler erreicht ihn nicht – der Ausgleich!.
Ein paar Minuten brauchten die Gastgeber, um den Tiefschlag zu überwinden, dann allerdings wurde noch einmal mit Mann und Maus… – erfolgreich.
Sven Kiss schoss in der 3. Nachspielminute das siebte Tor des Spiels zum 4:3 Endstand.

Mit 23 Zählern steht die Mannschaft aus der Dunckerstraße nun auf Platz 11 der Bezirksligastaffel 2 – mit vier Punkten Abstand zum Abstiegsplatz 14. Der wird zur Zeit vom SSV Köpenick-Oberspree belegt, der am kommenden Wochenende beim Spitzenreiter Frohnau antritt – was also keine Gefahr für die spielfrei habenden Rotationer bedeuten dürfte.

Am 6. Mai sind Prenzlauer Berger in Köpenick zu Gast und haben die Möglichkeit, den Abstand weiter auszubauen.

 

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