Rotation gegen Weißensee – jeder hatte eine Halbzeit

 

Das Bezirksderby stand unter eindeutigem Vorzeichen: Gastgeber Rotation Prenzlauer Berg – nach wie vor als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz – braucht jeden Punkt, für den Klassenerhalt. Der Weißenseer FC hingegen auf Platz Drei der Bezirksligastaffel 2 braucht alle Punkte, um nicht den Anschluss an die Aufstiegsplätze für die Landesliga zu verlieren.

Die Prenzlauer Berger zeigten von Beginn an keinen Respekt vor den Favoriten.
Auf Angriff gepolt, brachten die Prenzlauer Berger in der fünften Spielminute den Weißenseer Kasten bereits mit einem Pfostenschuss das erste Mal zum Wanken.
In der zehnten Minute Freistoß für Rotation ein paar Meter vor dem Gästestrafraum. Der Ball flutscht durch die Weißenseer Mauer – 1:0 für Rotation (Torschütze Sven Kiss).
Im weiteren Spielverlauf erreichte der Weißenseer FC eine leichte optische Überlegenheit, ohne aber etwas Zählbares daraus zu machen.

In der 26. Spielminute musste Rotation-Keeper Manuel Kessler den Vorsprung seiner Mannschaft gegen zwei Weißenseer Stürmer retten. Auch die darauffolgende drei Eckstöße bleiben ohne Folgen.

Ein Angriff der Platzbesitzer in der 42. Spielminute sorgte für Verwirrung in der Gästeabwehr.
Nachdem der erste Schuss von Torwart Paul Kuschel noch abgewehrt werden konnte, erhöhte Julius Wohlrab zum 2:0.

Nur zwei Minute später ein Freistoß für die Prenzlauer Berger. Auch hier kann der Weißenseer Keeper erst einmal klären, doch im Nachsetzen bleibt felix Schönbeck erfolgreich.

So steht es zum Pausenpfiff 3:0 für Rotation Prenzlauer Berg. Ein Halbzeitergebnis, mit dem nun wirklich niemand gerechnet hatte.

Nach der Pause trat für den an diesem Tag nicht gerade sicher wirkenden Paul Kuschel Tim Rimasch zwischen die Weißenseer Pfosten.

Seine Vorderleute drücken von Beginn der zweiten Halbzeit an aufs Tempo, dem die Rotationer nicht immer folgen konnten.

In der 53. Minute musste ein Abwehrspieler der Prenzlauer Berger auf der Linie retten, drei Minuten später schießt Jerome Riedesel dem Prenzlauer Berger Tormann in den Rücken. In der 62. Spielminute überwindet Michel Seckler die immer konfuser wirkende Prenzlauer berger Abwehr und verkürzt auf 3:1.
Eine danach im Kasten von Rotation vonstatten gehende Rangelei um den Ball regte den Prenzlauer Berger Julius Wohlrab so sehr auf, dass Schiedsrichterin Deniz Aylin Acur die rote Karte zückte.

Die Weißenseer unter Volldampf, Rotation mit nur noch neun Feldspielern – noch bevor sich die Platzherren mit dieser neuen Situation genauer befassen konnten, klingelte es erneut: Nur noch 3:2 (Torschütze Michel Seckler).

Langsam aber begann Rotation Prenzlauer Berg auf die neue Personalsituation auf dem Platz einzustellen, da konnte nach Tormann Manuel Kessler nach einem Angriff der Gäste den von Jerome Riedesel abgeschickten Ball nicht festhalten – der 3:3 Ausgleich (70.) für die Weißenseer.

So wurde es in den letzten zwanzig Minuten des Spiels noch einmal richtig spannend, doch die Prenzaluer Berger Abwehr hielt stand, so dass es zum Schluss bei einer Punkteteilung blieb.

So richtig glücklich darüber wirkte keine der beiden Mannschaften .

 

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