Rotation Prenzlauer Berg gegen BFC Tur Abdin: Knapp, ganz knapp


 

Rotation-Fußballchef Andreas Gräber machte sich vor Beginn des Spiels nicht allzu viel Hoffnung. Vier Stammspieler fehlten wegen Verletzungen – darunter Spielmacher und Kapitän Max Gräber – ein fünfter wegen einer Roten Karte. Keine gute Ausgangsposition für das Heimspiel gegen die kampfstarke Mannschaft von Tur Abdin.

Die ersten zehn Minuten des Spiels vergingen mit einem gegenseitigen Abtasten der Mannschaften.
Immer wieder wurde der Ball in ganz nach hinten gegeben, um dann einen Angriff aufzubauen, der meist an der Strafraumgrenze des anderen endete.

Mit der Zeit zeichnete sich ein leichter Spielvorteil der Gäste ab, der allerdings kaum zwingende Tormöglichkeiten brachte. Das änderte sich erst in der 11. Minute, als nach einem Eckball die Kugel von den Gästen ungehindert im Rotation-Strafraum hin und her gespielt werden konnte – weil sich keiner von den Gastgebern entschließen konnte, konsequent dazwischen zu gehen. Hans-Georg Schöwel nahm die Einladung schließlich an – der Prenzlauer Berger Tormann Manuel Kessler hatte keine Chance. 0:1.

Direkt nach dem Anstoß ein schneller Angriff von Rotation, Christian Meyer schießt von halblinks kräftig ab – und trifft nur die Latte. In der 24. Minute geht ein Kopfball von Meyer knapp am Tor vorbei

In 35. Minute hatte der unermüdlich rackernde Stürmer mehr Glück. Nachdem der Gästetorwart einen ersten Schuss auf sein Gehäuse noch abwehren konnte, setzte Christian Meyer nach – der 1:1 Ausgleich war erreicht.

Doch nur fünf Minuten später schien der schon wieder zu entschwinden.
Nach dem ein Gästespieler im Rotation-Strafraum unter Beteiligung der Prenzlauer Berger Abwehr zu Fall kam, zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt. Doch Rotation-Tormann Manuel Kessler ahnte die Ecke – und hielt.
Dreißig Sekunden später muss er sich noch einmal strecken und rettete seine Mannschaft erneut vor einem Rückstand.

In der 43. dann ein Freistoß für den BFC Tur Abdin an der rechten Prenzlauer Berger Strafraumecke. Fredereck Debrah läuft an – und versenkt den Ball direkt in Kesslers Kasten. Mit dem Stand von 1:2 gings in die Pause.

In der zweiten Halbzeit zogen beide Teams das Tempo an. Rotation nun klar im Vorteil, drückte mächtig auf eine Resultatsverbesserung.

Und wieder war es Christian Meyer, der – vor dem Tor stehend – den Ausgleich für die Prenzlauer Berger vor den Füßen hat. Doch der Ball landete in den Armen von des Torwarts des BFC.
Das verdiente 2:2 fiel dann in der 55. Minute durch Tim Hofrichter nach einem Freistoß für Rotation.

Nun schien Rotation nicht mehr zu halten zu sein. Angriff folgte auf Angriff und der nächste Treffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Der fiel in der auch tatsächlich in der 62. Spielminute – allerdings nach einem Konter der Gäste für den BFC Tur Abdin.

Der erneute Rückstand hatte die Rotationer dann doch heftig getroffen, über die folgende Zeit gewann der BFC Tur Abdin die Oberhand über den Kunstrasenplatz in der der Dunckerstraße.
Erst in den letzten zehn Minuten bäumten sich die Prenzlauer Berger noch einmal auf, allerdings fehlte nun die Spritzigkeit und wohl auch das letzte Quentchen Kraft, um die Gästeabwehr tatsächlich zu überwinden.

So blieb es bei der knappen 2:3-Niederlage des Bezirksligaaufsteigers, für den es auf (Abstiegs-) Platz 14 mit nur 13 Zählern langsam etwas eng wird.
Am kommenden Sonntag sind die Prenzlauer Berger beim Tabellenfünften SC Staaken II zu Gast und am 25 kommt der Aufstiegskandidat Weißenseer FC in die Tescharena.

Es wird nicht leichter.

 

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